Donnerstag, 17. März 2016

Tschechischer Frachter blieb an Albertbrücke hängen

Tscheschicher Frachter blieb an Elbbrücke hängen
Erst am 27. Dezember 2015 blieb ein Frachter aus Tschechien an der Marienbrücke in Dresden hängen. Bei Niedrigwasser hatte sich der Frachter festgefahren. Der Kapitän kam wohl durch einen Fahrfehler zu nah an das Ufer, die Gegenströmung drückte das Schiff dann gegen einen Brückenpfeiler. Erst eine "Welle" aus Tschechien brachte den Frachter einen Tag später wieder in ein sicheres Fahrwasser. Knapp 3 Monate später blieb nun wieder ein Frachter an einer Dresdner Elbbrücke hängen. Diesmal an der Albertbrücke und diesmal stellte sich der Kahn quer zur Elbe. Der mit 800 Tonnen Salz beladene Frachter war auf dem Weg Elbaufwärts, als der Kapitän Maschinenprobleme bemerkte. Das Heck des Schiffes war da bereits auf Abwegen in Richtung Brückenpfeiler. Der Kapitän versuchte noch durch Gegensteuern eine Kollision zu verhindern, aber da stellte sich das Schiff schon quer. Alle Rettungsversuche (Freischiffen, Salz abladen) scheiterten bisher und nun werden am Donnerstag und eventuell am Freitag weitere Maßnahmen ergriffen, um die Elbe wieder frei und befahrbar zu bekommen. Alle Beteiligten sind sich dabei einig: "Bis zum Wochenende soll die Elbe wieder frei sein."

Übersicht Dresdner Brücken
Links befindet sich die Marienbrücke und Rechts befindet sich die Albertbrücke

Bilder der Schiffshavarie

Tscheschicher Frachter blieb an Albertbrücke hängen